Dev-Kultur bei yasoon: Unsere Engineering Principles

Tools allein schaffen keine Kultur. Diesem Statement von Atlassian Presents Unleash können wir nur zustimmen.

Es ist die Kombination aus Individuen, Prinzipien und Tools, die eine gute Dev-Kultur ausmacht. Doch wie fühlt sich diese sogenannte „Dev-Kultur“ in der Praxis an? Nach welchen Prinzipien arbeiten wir bei yasoon? Hierfür haben wir ein paar Leitsätze mit zugehörigen Beispielen aus dem Dev-Alltag für euch aufbereitet:  

#1 ”Unmöglich ist unmöglich“ 

Gibt es neue Anforderungen im Projekt, so treten immer wieder auch Hürden auf. Blocker, die auf den ersten Blick unüberwindbar scheinen, machen uns besonders neugierig. Insbesondere, wenn wir durch die Problemlösung einen Mehrwert für unseren Kundenstamm schaffen können. Gerade dann ist es wichtig kreativ zu sein; gemäß der Einstellung “Unmöglich ist unmöglich”.

Der folgende Code ist ein gutes Beispiel dafür. In einem Jira Vorgang schlagen wir beteiligte Benutzer vor, die per E-Mail oder Microsoft Teams kontaktiert werden können. Das scheint von außen für den User einfach zu sein, aber intern verweisen wir auf alle Vorgangsfelder für beteiligte User, was doch weniger trivial ist, als zunächst angenommen:

#2 „Du bist nicht allein“ oder „Memento mori“ 

„Memento mori“ oder übersetzt „Denke an deine Sterblichkeit“ – ok, das ist bisschen sehr drastisch und philosophisch formuliert. Aber was damit gemeint ist: Denke daran, dass dein Team vielleicht auch mal ohne dich am Code arbeiten muss, bspw. im Krankheitsfall. Verstehen deine Teammitglieder, was du geschrieben hast? Wie komplex ist dein Code? Bei yasoon ist es wichtig, dass unser Code, verständlich, sauber kommentiert, einfach zu pflegen und wartbar ist.

Dies ist ein Beispiel für Code, der unnötig schwer zu verstehen ist – er ist tief verschachtelt und ändert eine Menge boolescher Variablen, ohne dass andere Entwickler*innen wissen, was hier eigentlich erreicht werden soll:

Und zum Vergleich ein kommentiertes und selbsterklärendes Beispiel:

#3 „Nicht schön, aber sehr viel besser“ 

Im Schulterschluss zu „Unmöglich ist unmöglich“ arbeiten wir auch nach dem Credo „Nicht schön, aber sehr viel besser“. Manche Lösungen scheinen auf den ersten Blick nicht „schön“, haben aber einen hohen Mehrwert im Hinblick auf Usability / UX. Hier gilt es also abzuwägen, wann sich dieser Trade-off lohnt, den geraden Weg zu verlassen und einen Umweg zu gehen, der einfach sehr viel besser ist.

Hier ist ein Beispiel für eine Microsoft Teams Dropdown-Komponente, die sich seltsam verhält. Standardmäßig wird das Dropdown durch Klicken auf eine beliebige Stelle geöffnet. Obwohl es sich hierbei um eine von Microsoft bereitgestellte Standardkomponente handelt, waren wir mit der UX nicht zufrieden und haben ein Zeit investiert, um die Standardimplementierung zu umgehen:

Diese Liste ist nicht vollständig; Schließlich entwickelt sich Unternehmenskultur ständig weiter. Wenn dir unser Ansatz und unsere Engineering Principles gefallen, dann schau doch mal bei unseren Stellenangeboten vorbei.